Themen
Auf diesen Seiten finden Sie Informationen über Themen die Gegenstand vergangener Tagungen waren.
- Bibliothek als kritischer
Raum (November 2009)
Aktuelle Transformationsprozesse im Informationswesen werfen die Frage der Verortung von Bibliotheken auf. Das 50.Seminar des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Renner-Institut KRIBIBI wollte sich deshalb auch mit dem künftigen Standort kritischer Bibliotheksarbeit auseinandersetzen. - Angriff auf die historische Erinnerung? (Mai 2009)
Wie gehen Bibliothekarinnen und Bibliothekare mit jenen Tendenzen um, die unter dem Vorwand der "Meinungsfreiheit" die Demokratie mißbrauchen? - Giftschrank oder Freihand? — Über ‘Schmutz und Schund’ in Bibliotheken (November 2008)
Im bibliothekarischen Alltag bewegen wir uns immer an der Grenze zwischen Auswahl und Zensur, im Spannungsfeld von Bildungsanspruch und Entlehnzahlen. - "So viele Sprachen du sprichst, so oft bist du Mensch"
— Interkulturelle Bibliotheksarbeit (April 2008)
Bibliotheken werden als öffentliche Orte von Integration und klassische Vermittler verschrifteter Sprache dadurch mehrfach herausgefordert. Sind Bibliotheken darauf auch genügend vorbereitet? - Offene Bibliothek <?function=> (November 2007)
Information, Wissen und Kultur werden durch die technische und ökonomische Entwicklung in steigendem Maß zu teuer gehandelten Waren. Im gleichzeitigen Bestreben, diese Leistungen als öffentliche Güter zu erhalten und durch freien Zugang und Zugriff allen zur Verfügung zu stellen, sehen sich auch Bibliotheken zunehmend als Schnittstellen gegensätzlicher Interessen verortet. - Digital Divide und Bibliotheken (Mai 2007)
Die digitale Spaltung in der Wissens- und Informationsgesellschaft hat primär globale Konsequenzen und verbreitert die Kluft zwischen entwickelten Ländern und der Dritten Welt. - BücherFrauenBibliotheken (November 2006)
Die Mehrheit der BibliothekarInnen sind Frauen. Frauen bilden auch die Mehrzahl der BenutzerInnen von Bibliotheken. Daher standen sie im Mittelpunkt unseres Herbstseminars. - Lernort Bibliothek (Mai 2006)
Bibliotheken sind Bildungseinrichtungen. Die Vermittlung und Förderung der für das lebenslange Lernen wesentlichen Basisqualifikationen Informations- und Medienkompetenz muß zu einer zentralen Aufgabe der Bibliotheken werden, damit sie sich in Zusammenarbeit mit andereren Bildungsinstitutionen zu Lern- und Lehrzentren weiterentwickeln können. - Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken in Österreich – Netzwerk als Ziel? (November 2005)
Die Arbeit des öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliothekswesens in Österreich vollzieht sich größtenteils in jeweils getrennten Bereichen.
Das vielfältige Nebeneinander von Institutionen, Verbänden, Ausbildung, Katalogverbünden und wechselseitiger Wahrnehmung bleibt auch nicht ohne Auswirkungen auf die Perspektive der BenützerInnen.
In einer Zeit, die raschen und direkten Zugang zu Informationen erfordert und ermöglicht, wird mangelnde Durchlässigkeit als Barriere empfunden. - Politik und Bibliotheken (März 2005)
Durch die öffentliche Trägerschaft sind Bibliotheken in höherem Maß als andere Institutionen von politischen Rahmenbedingungen bestimmt. Bibliothekarische Interessensvertretung erfordert daher politisches Agieren – ein Grundsatz, der in Zeiten knapper werdender Mittel mehr denn je zum Tragen kommen muß. - Lobby für Bibliotheken (November 2004)
Dabei sollten Rahmenbedingungen und Grundlagen von Lobbyarbeit geklärt, Modelle anderer Länder geprüft und realistische Schritte zu einer Praxis geprüft werden. - "kalt warm" - Bibliotheken zwischen spektakulären Eröffnungen und unbemerkten Schließungen (März 2004)
Früher oder später werden HistorikerInnen dem Phänomen des Bibliothekssterbens am Beginn des 21.Jahrhunderts nachgehen. Während weltweit architektonisch ansprechende Bibliotheksneubauten gebährende Beachtung finden, sehen sich gleichzeitig abseits öffentlicher Wahrnehmung wichtige Teile des Bibliothekswesens in ihrer Substanz gefährdet. - Lesen kann die Welt verändern: PISA-Studie und
Leseförderung (November 2003)
Mit der im Rahmen der OECD konzipierten internationalen Schulleistungsstudie PISA soll festgestellt werden, wie gut Jugendliche am Ende ihrer Pflichtschulzeit für die Herausforderungen der Gesellschaft vorbereitet sind.
Bei der ersten PISA-Datenerhebung im Jahr 2000 stand der Bereich der Lesekompetenz im Mittelpunkt, auf den über zwei Drittel der Testaufgaben entfielen. - GATS und Bibliotheken (März 2003)
Das GATS (General Agreement on Trade in Services) ist das seit 2000 im Rahmen der Welthandelsorganisation WTO verhandelte Allgemeine Abkommen ber den Handel mit Dienstleistungen.
Dabei geht es auch um die globale Ausweitung des freien Marktes auf das Gebiet öffentlicher Dienstleistungen. Davon sind ebenso Kultur, Bildung und Medien betroffen.
Während bisher mit Ausnahme der USA, Japan und Island alle Industriestaaten den Sektor der Bibliotheken, Archive und Museen von den GATS-Richtlinien einer grenzberschreitenden Liberalisierung ausgenommen haben, hat Österreich als einziges (!) EU-Land den Bereich privat finanzierter Bibliotheken den GATS-Bestimmungen unterworfen.
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